Finleta ist die Leiterin der Israel Mission School. Doch bevor sie sich der Bildung verschrieb, absolvierte sie ein langjähriges Studium zur Ärztin.
Jeden Morgen steht sie am Schultor und begrüßt ihre Schüler. Und fast jeden Morgen hört sie das Martinshorn eines Krankenwagens auf der Straße – feststeckend im dichten Verkehr, das Blaulicht blinkt, doch es geht nicht voran.
„Der Verkehr hier ist extrem. Es gibt kein Krankenhaus in der Nähe. So verlieren selbst Notfälle wertvolle Zeit.“
Sie weiß genau, was diese verlorenen Minuten bedeuten. Sie hat Patienten gesehen, die hätten überleben können – wenn die Hilfe schneller eingetroffen wäre.
„Bildung gestaltet die Zukunft. Aber die Gesundheitsvorsorge schützt sie.“
In den 46 Dörfern rund um das Arbeitsgebiet der Mission existiert keine regelmäßige medizinische Versorgung. Seit Jahren führt die Mission medizinische Camps durch – wir erreichen Menschen mit Lepra, die überall sonst abgewiesen wurden, behandeln Infektionen, untersuchen Kinder und stehen den Kranken bei. Diese Hilfe ist real und lebenswichtig. Aber sie findet nur einmal im Jahr statt.
Ein Krebsgeschwür wartet nicht auf ein Camp. Eine schwierige Geburt wartet nicht auf ein Camp. Ein Fieber bei einem Kind, das zu einer Sepsis führt, wartet nicht auf ein Camp.
„Wir wollen ein Krankenhaus bauen, damit die Menschen jeden Tag versorgt werden können – nicht nur einmal im Jahr.“
— JD Israel, Missionsleiter
Unsere Vision ist ein Gemeinschaftskrankenhaus im Stil einer Poliklinik, das alle 46 Dörfer versorgt. Es wird Folgendes bieten:
Land ist in dieser Region knapp und die Preise sind hoch. Da der Bedarf an einem Krankenhaus offensichtlich ist, wissen die Landbesitzer, dass die Mission kaum eine andere Wahl hat, als die Marktpreise zu zahlen. Wir sammeln aktuell gezielt 70.000 €, um das Grundstück für den Krankenhausstandort zu sichern. Dies ist der erste und kritischste Schritt. Ohne das Land kann nichts gebaut werden.
Jeder Euro für den Grundstücksfonds bringt ein dauerhaftes Krankenhaus ein Stück näher zu den 46 Dörfern, die bisher keine Hilfe haben.
„Das ist es, wofür ich bete.“— Finleta, Schulleiterin und Ärztin
